Freitag, 28. November 2014

. möglich



“you must do the thing you think you cannot do.” 
-eleanor roosevelt-



manchmal muss man genau das tun.
dann, wenn das leben tobt.

wenn das ziel aus dem blick zu fallen scheint.


es an den rand rutscht.
sich in weite ferne schiebt.


dann, wenn es soviel schwerer erscheint als zuvor.

unmöglich.

fast.




nur fast.

es sind die kleinen schritte, die es wieder näher rücken.
den blick erneut fokusieren.



unmögliches möglich machen.





Montag, 24. November 2014

. menschen



nur ein paar minuten für mich.

einatmen.




ausatmen.

während die teeblume in der kleinen glaskanne aufblüht
und jasminduft in meine nase steigt.





meine finger blättern durch ihre geschichten.

lebensgeschichten.

worte.

erinnerungen.


träume.





-Humans of New York | Brandon Stanton-

"I´m homeless, and 
I´m an alcoholic.
But I have a dream."

"What´s that?"

"I wanna go
fishing."





brandon stanton fängt momente ein. lebensmomente. er zeigt menschen. lebendige menschen. menschen mit geschichten. lebensgeschichten. manche von ihnen hinterlassen ein lächeln auf meinen lippen und manche von ihnen tränen in meinen augen. manche machen meine welt plötzlich ganz klein und manche machen sie um soviel größer. es sind die geschichten und die menschen dahinter, die berühren und etwas zurücklassen. leben. irgendwie.






Freitag, 21. November 2014

. eben



stille, weil das leben tobt.
um mich herum.
in mir.

gerade.

immer.



die woche war voll davon.
so voll.

seid dienstag die dreiunddreissig.
leise die jahre gefeiert. 
erinnerungen, die alle mir gehören.

leben, was bist du schön.



ein vierbeiniger wirbelwind mehr.
kleiner mann mit bart und großem selbstbewusstsein.
er passt so gut zu uns. so gut.



heisse milch mit honig für den hustenkranken buben.
dazu wallace & gromit auf dem großen bett.
der geruch von thymian & myrte zieht durch die räume.
winterzeit.



ein stapel bücher. 
wenn die zeit es zulässt streichen meine finger behutsam über die seiten.
blättern kurz hinein. immer wieder.
und wieder.



eine karte aus der ferne.
ein großes gefühl, wenn menschen an einen denken.
nicht vergessen. sich merken. überraschen.
ulma, hab dank!




wenn träume in erfüllung gehen.
42,195K.
ich bin dabei.





eine woche voll mit leben.
wo zeit fehlt und augen müde sind.
dann bleiben dinge liegen und manches still.
aber irgendwie, ist das gut so.

manchmal.


oder eigentlich - immer.

dann bleibt nur zeit für das was wirklich wichtig ist.
das leben.

eben.









Sonntag, 16. November 2014

. donnie




ein schokoladenbrauner wirbelwind.
gerade mal 12 wochen alt und kaum größer als 45cm.


ein straßenwelpe aus griechenland.
genau wie sein "großer bruder" auch. 


nun gehört er zu uns.
sein leben lang.
und wir zu ihm.

wie schön!




herzlich willkommen, kleiner mann mit bart.


herzlich willkommen, onkel donald aka donnie. 
(der bube hat genau den richtigen namen ausgesucht)


Freitag, 14. November 2014

. leben



ein tag wie jeder andere.

nicht ganz.


nein, nicht ganz.





und ich bin dankbar. heute noch viel mehr als sonst.

dankbar für das leben.
mein leben.

und dankbar für frederick banting & charles best
die mutig waren - wagemutig.
die geforscht haben, auf der suche nach einem heilmittel.
und das insulin fanden.

eine unscheinbare, klare flüssigkeit - die für mich - leben bedeutet.



kaum vostellbar, dass die menschen - vor nicht mal 100jahren - 
nach der diagnose diabetes typ1 nur noch wenige wochen zu leben hatten. 
kaum vorstellbar. erschreckend.


heute darf ich - dank der forschung - leben.
ein gutes leben.
ein richtig, gutes leben.

ich bin dankbar, das menschen forschen. 
ich bin dankbar, dass sie wagen.
nicht aufgeben.
dass es, zwar keine heilung, dafür aber - leben gibt.


ja, dafür bin ich dankbar.
heute, an diesem 14. november 2014.



ein ganz normaler tag.
scheinbar.
und doch - groß.
irgendwie.


einfach, weil ich lebe.



diabetes typ 1 ist eine autoimmunerkrankung, bei der das eigene immunsystem die zellen zerstört, die das lebenswichtige insulin produzieren. was der auslöser ist, weiss man noch nicht wirklich. aber es kann jeden treffen. hat nichts damit zu tun, wieviele süssigkeiten man als kind gegessen hat oder eben nicht. man kann es nicht verhindern. man kann nichts dagegen tun. aber man kann damit leben. ein gutes leben. ein richtig gutes leben. dank den menschen die unermüdlich gefroscht haben und denen, die es immer noch tun. und auch wenn viele gegen forschung sind, ich bin dankbar dafür. unendlich dankbar. ohne sie, wäre ich heute nicht hier und würde diese worte tippen. heute ist welt diabetes tag - und ich bin unendlich dankbar.

Donnerstag, 13. November 2014

. gedankengut


wenn worte fehlen,
da wo sie zuviel sind.

in gedanken.
im sinn.

aus dem sinn.



sie kreisen.
zu schnell vielleicht.
viel zu schnell.

und bilden knoten,
die kaum mehr zu lösen sind.


oder schwer nur. 


verwirrungen,
auf der suche nach entwirrung.


am ende bleibt.
stille.
für den moment.

für den augenblick.


bis 

die worte ihre weg finden. 
wieder.
wo sie hingehören.
sein können.
dürfen.

auf ein stück papier gebracht. 

 gedankengut.




kopfwortgedankenknoten lösen | damit und damit. | mich darauf freuend (danke ulma) | darauf hoffend | und in lebenserinnerungen schwelgend. bald dreiunddreissig jahre. leben.

Freitag, 7. November 2014

. solang


"und wenn du rennst und denkst es geht nicht
weiter auf dem weg den du gerade gehst.
schick ich dir wind und schau er trägt dich,
solang dir dein atem fehlt."

-fiva|das beste ist noch nicht vorbei-


das beste ist noch nicht vorbei.
noch nicht.


worte und melodie im ohr.
jeden morgen auf meinem weg.
ganz früh, wenn die welt noch verschlafen ist.
wenn mein atem leise wolken bildet

dann, wenn die stille um mich herum erwacht. 
dort am großen fluss.

dann lauschen ich den worten in meinem ohr.
meine füsse laufen im takt zur melodie.
ein lächeln schleicht sich auf meine lippen und ich kann ihn spüren.
den wind.


der trägt.


solang der atem fehlt.



Dienstag, 4. November 2014

. alles gut





alles gut.
dieser tage.

leichtigkeit hat sich eingestellt.
wege scheinen nun ebener.
irgendwie.
sind sie es.
nun.


der novemberwind weht durchs leben.
wirbelt. sortiert.
erinnerungen.
an ein leben. lang.

mein november.
schon immer.

das grau hinterlässt wärme.
und das gefühl von ankommen.
wo auch immer.
wann auch immer.

bei mir.


auf jeden fall bei mir.





und dann - ist alles gut.




novemberlichter die sich in den vorhängen verfangen | ein pony. endlich wieder. wie damals - immer. | handgeschriebene puderpost | gedankenpinselstriche | fumes | worte einer mutter, die schöner nicht sein können. | modekunst 



"what comes easy won´t last.
what lasts won´t come easy."
-unknown-

Dienstag, 28. Oktober 2014

. dieser tage










zuviel.
immer noch.

viel zu viel.


aber dann sind da diese momente.
dann, wenn die spätnachmittagssonne ihre schatten an die wand malt.
wenn frischer kaffeeduft durch die räume zieht und sich in meiner nase festsetzt.

dann, wenn musik mich durchflutet und alle müdigkeit weichen muss.
wenn sich ein lächeln auf meine lippen schleicht.
dort verweilt.
weil es das leben ist, was tobt.

weil es so ist, wie es ist, damit träume fliegen können.
weil es so gewählt wurde.
und weil es meines ist.

ein gutes.
leben.



und in diesen momenten weiss ich, dass ich nie tauschen würde.
dass das "zuviel" - trotz allem - nicht zu viel ist.
das ich kann, was ich muss.

weil ich will.



träumen.




fliegen.





Freitag, 24. Oktober 2014

. genug





"the moment was all;
the moment was enough."
-virginia woolf - the waves-



so schnell ziehen sie vorbei. die tage.
sie scheinen zu fliegen. 
zu schnell.
manchmal.

voll sind sie. übervoll.
und müde.
so müde.


den weg am fluss. so oft bin ich ihn gegangen, dieser tage.
ich mag ihn. so sehr.
dann, wenn meine füsse so schnell laufen, wie sie können.
und dann, wenn sie müde und langsam dahin schleichen.

ich mag den geruch des wilden flusses.
dann, wenn er in stürmischen wellen an mir vorbeizieht.
und dann, wenn er leise dahinplätschert.

die sonnenstrahlen, die durch die blätter brechen.
sich ihren weg bahnen. auf mein gesicht. in meine gedanken.

das rauschen, der bäume über mir. um mich herum.
blätter die im wind tanzen. 
fliegen.
ihre spuren hinterlassen.


es sind die momente.
die kleinen. stillen. unscheinbaren.
momente.

und manchmal auch die wilden. die stürmischen. die lauten.


sie sind.

alles.



genug.


Montag, 20. Oktober 2014

. wege




der warme geruch von weißem tee und ingwer zieht durch die räume.
während sich draußen der herbst bereit macht.
man kann ihn spüren. die tage. immer mehr.
dann, wenn ich meinen weg am fluss entlanglaufe.
manchmal die laufschuhe geschnürrt und manchmal um einen ganz eigenen weg zu gehen.

denn manchmal muss man mehrere wege gleichzeitig zurücklegen.
parallelwege.
die sich hier und da immer wieder kreuzen.
weil sie gerade jetzt in diesem moment zusammengehören.
zueinander.
der eine braucht den anderen.
um zu wachsen.

damit träume fliegen können.


ja manchmal ist das eben so.
und dann ist es.
so.

eben.


dann hängt der geruch von weißem tee und ingwer immer noch in der nase.
wärmt. die gedanken.
während ich meiner wege gehe.
von herbstbaumblättern umsäumt.

die im wind tanzen.
fliegen.


und mit ihnen meine träume.


schritt für schritt.



Freitag, 17. Oktober 2014

. zeit




"It's supposed to be hard. 

If it wasn't hard, everyone would do it. 
The "hard" is what makes it great."
-Tom Hanks - A League of their Own-



es fehlt mir. manchmal. das meer.
sehr sogar.
das wilde. das rauhe. das freie.
die leichtigkeit.

gerade jetzt, wo das vorwärts gehen alles andere als leicht ist.
wo jeder schritt soviel mehr wiegt.



weil das was bestand hat seine zeit braucht.

weil es steine und berge zu überwinden gilt.

weil fliegen manchmal soviel mehr kostet als nur ein bisschen mut.



wie gut, dass ich erinnerungen gesammelt hab.
einen sommer lang.
für den winter.

für die leichtigkeit.

und den mut.

für das träumen.

und das fliegen.



und für jeden einzelnen schritt.



“Never give up on a dream just because of the time it will take to accomplish it. 
The time will pass anyway.”
-Earl Nightingale-


Montag, 13. Oktober 2014

. zuviel







das leben ist voll - dieser tage.
voll mit leben.

eben.


manchmal werden die gedanken im kopf zuviel.
sie scheinen zu kreisen.
ohne anfang und ohne ende.
und manchmal wachsen sie über den kopf hinaus.

zuviel.
manchmal.

übervoll.
vielleicht.



und dann - immer wieder - durchbricht dankbarkeit das "zuviel".
dankbar um des sein willens.
des gesund seins.
des zusammen seins.
des glücklich seins.

dann wird das "zuviel" zur nebensache.
weil das sein - soviel mehr wiegt.


soviel mehr zählt.




und auch die kleinen alltäglichen alltäglichkeiten hinterlassen dankbarkeit. beständigkeit. leichtigkeit. | spätnachmittagssonne die sich ihren weg bahnt. | glasköpfe die sich hinter wildem grün verstecken. gedanken einfangen. vielleicht. | schokoladenbraun ist auch gut. und Breath of Wind - zum darin leben. | bücher in denen man verschwinden kann. einen augenblick lang. um ein stück weiser wieder daraus aufzutauchen | frische für mich. seid wochen nur noch das. täglich. und das reicht. völlig. | und zu diesem lied durch die wohnung tanzen. immer.