Dienstag, 3. Februar 2015

. warten


warten.

dieses unruhige gefühl tief im inneren.
das einen kaum still halten - keinen klaren gedanken, fassen lässt.
schmetterlinge im bauch, die keine sind.
diese sehnsucht danach, dass endlich etwas passiert.
endlich.

weil das warten zerrt.
an der zeit. den nerven. der geduld. dem leben.
weil sekunden wie minuten erscheinen und nur im stundentakt vergehen.
weil es scheint, als würde alles stillstehen, obwohl die welt sich doch weiterdreht.
viel schneller. 
und man selbst kommt kaum hinterher.

dann, wenn der atem stockt. bis man merkt, man hat ihn selbst angehalten.
um wenigstens das gefühl von innerer ruhe zu bekommen.
wenigstens das.

das ist nicht das warten, welches von unbändiger vorfreude begleitet wird.
es ist das warten, welches die letzten kräfte raubt.


was bleibt ist der mut zu hoffen.
der blick in die ferne. wenn auch nur verschwommen.
vage.



und das wagnis zu wissen. 
es muss. es soll. es wird.




werden.




back to the river.