Freitag, 8. Mai 2015

. ausschalten


schon so lange trage ich diesen einen gedanken mit mir durch die tage.
es war ein ringen, mit mir selbst.
mit dem wenn und aber.
und dem warum.
wofür.

weswegen.


zögernd. immer wieder.
und doch blieb es. das gefühl, dass es vielleicht doch genau richtig wäre es zu tun.

dieser ort hier hat sich gewandelt in den jahren.
weil ich mich gewandelt habe.
es immer noch tue.

so viele schritte. 
und jeder - ein stück mehr freiheit.


ist es doch die freiheit, die worte werden, die gedanken reisen und träume fliegen lässt.
und davon, will ich mehr. 
brauche ich mehr.
vor allem hier.

wo gedanken wachsen, sich drehen und winden.
meiner gedanken gut.

frei sollen sie sein.
zu tun, wonach ihnen der sinn steht.
worte zu formen, die angst vertreiben.
mut machen.

und dann - noch mehr freiheit schenken.

dies ist schon lange kein blog mehr. 
vielmehr, ein gedankenbuch.
weil sie raus müssen.

weil sie den drang haben zu werden.

sowieso.




und plötzlich war es ganz leicht die kommentarfunktion auszuschalten.
so leicht. und befreiend.


dankbar bin ich für jedes einzelne eurer worte in den jahren.
ich hab sie gesammelt. 
verwahrt.
kostbares gedankengut.


doch jetzt, fühlt es sich so viel besser an.




das wilde gefühl von freiheit.


(und wer mir etwas sagen möchte tut dies sowieso via mail.) 



"I know I'll wither so peel away the bark
Because nothing grows when it is dark
In spite of all my fears, I can see it all so clear
I see it all so clear


But I'm okay in see-through skin
I forgive what is within
Because I'm in this house
I'm in this home
All my time"

-of monsters and men|crystal eyes-